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Wiler Nachrichten 020 2010, Seite 40

Er träumt von «Nash Bridges’» Auto



ZÜBERWANGEN Serie über Vereine Teil 8: Der Verein «Ami Team East Side» schätzt den «American way of life»

Die Mitglieder des «Ami Team East Side» haben ihr Interesse für amerikanische Fahrzeuge gemein. Der Vereinspräsident Rolf Wittenwiler (30) erzählt, worin die Faszination besteht.

Rolf Wittenwiler aus Züberwangen ist fasziniert von amerikanischen Fahrzeugen und dem «American way of life». Seit fünf Jahren prä­sidiert er den Verein «Ami Team East Side». Bei ihren Treffen tau­schen sich die Mitglieder über ihre Fahrzeuge und die letzten Neuig­keiten aus.

Ursprung liegt in Flawil

Durch sporadische Treffen von US­Car Fans im Restaurant National in Flawil wurde das Interesse für einen Verein geweckt. 1998 wurde da s «AmiTeamFlawil» gegründet. «Bald wurde das erste AmiTreffen in Flawil durchgeführt», erzählt Rolf Wittenwiler. Durch den hohen Andrang musste für das nächste Treffen ein grösserer Platz gefun­den werden. 1999 und 2000 fand es auf dem Bundplatz in Gossau statt und als Folge wurde der Ver­ein in «Ami Team East Side» umbe­nannt.

«2002 und 2003 wollten wir einmal etwas anderes machen und organisierten ein Seifenkistenren­nen », sagt Rolf Wittenwiler. Zum 10jährigen Jubiläum wurde 2008 erneut ein AmiTreffen durchge­führt. Es war ein grosser Erfolg. Da der Verein jedoch nur über 14 Mit­glieder verfügt, war die Organisa­tion sehr aufwendig. Die nächste Zusammenkunft wird daher wahr­scheinlich erst 2012 verwirklicht.

«Fachsimpeln» unter Kollegen

Die Mitglieder müssen nicht über ein eigenes Fahrzeug verfü­gen. Vorausse tzung sind nur die Begeisterung für die amerikani­schen Gefährte oder den «Ameri­can way of life». Einmal im Monat treffen sich die 18 bis 50Jähri­gen aus der gesamten Ostschweiz zu einem Höck. Hier tauschen sie sich über ihre Erfahrungen und die neuesten Informationen aus. «Bei schönem Wetter unterneh­men wir gemeinsam eine Aus­fahrt », erklärt der Präsident. Da­neben nehmen sie auch an Ami­Treffen teil und brechen zu Aus­flügen auf. Auch im Alltag stehen sie einander bei. Rolf Wittenwiler erzählt: «Wir helfen uns beispiels­weise bei den Reparaturen und organisieren den Import der Er­satzteile aus Amerika.» Im Verein sind bekannte Automarken ver­treten: Corvette, Pontiac Firebird, Chevrolet Camaro und Hot Rod. Ein Mitglied benutzt seinen ame­rikanischen Lastwagen zur tägli­chen Arbeit. «Wir haben ein kol­legiales Verhältnis und geniessen das gemütliche Zusammensein. Es wäre schön, wenn uns noch mehr Gleichgesinnte Gesellschaft leis­ten würden», betont der 30Jäh­rige.

Bei den organisierten AmiTreffen ist das «Ami Team East Side» auf die Mithilfe von Familie und Freunden angewiesen.

 

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Stand: 13. November 2011